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Für Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät trägt die Zukunft des Biolandbaus einen Namen: Bio Schwand. Das sagte er an seiner Ansprache zum 25 Jahre Jubiläum der Bio Suisse auf dem Berner Bundesplatz.
«Würden wir in einem unbeobachteten Moment auf’s Bundeshaus steigen, wäre das zwar verboten, aber wir könnten es sehen: das erste Ökohotel des Kantons, das biologische Epizentrum der Schweiz und die Wiege des Biolandbaus mit Bedeutung weit über unser Land hinaus.
Gemeint ist der Möschberg, der stolz über Grosshöchstetten thront. Dort legten in den 40-er und 50-er Jahren das Ehepaar Hans und Maria Müller den Grundstein legten für den Biolandbau in der Schweiz. Aus Versuchen im Hausgarten der Möschberg’schen Hausmutterschule von Maria Müller entwickelte sich im Verlaufe der Jahre eine Bewegung, die heute ihr 25-Jahr-Jubiläum feiern darf.
Würden wir bei einem Gläschen Biomost auf der Möschberg-Terrasse sitzen und uns ein bisschen strecken, so könnten wir ins Emmental gucken, den Belpberg sehen, den Gurten und unweit der Aare vielleicht sogar das rote Ziegeldach der ehemaligen Landwirtschaftsschule Schwand. Der Schwand ist ein imposantes Gut, das dank einer aussergewöhnlichen Initiative unter dem Namen ‚Bio Schwand’ schon bald ein gesamtschweizerisch bedeutsames Kompetenzzentrum für Antworten auf Fragen des biologischen Landbaus sein wird.
Möschberg steht für die wechselvolle Vergangenheit der Bio-Bewegung in der Schweiz. Der Schwand steht für eine herausfordernde Zukunft. Irgendwo dazwischen stehen wir, auf dem schmalen und manchmal unfassbaren Grat, der Gegenwart heisst.»
Auszug aus der Ansprache von Alexander Tschäppät zur 25-Jahr-Feier der Bio Suisse am 18. August 2006 auf dem Berner Bundeplatz.
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