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Bio Schwand verhandelt auf zwei Ebenen über die Zukunft des landwirtschaft-lichen Pachtbetriebs an der Schwand: Einerseits mit den Bauern, die den Hof bewirtschaften, andererseits mit dem Kanton, dem der Hof gehört. Ein Ergebnis der Verhandlungen mit dem Kanton über die Modalitäten des Pachtvertrags kann bis im Herbst 2007 erwartet werden. Auf Seiten der Landwirte sind die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten. Über die wichtigsten Eckpunkte hat man sich schon geeinigt.
Als zukünftige Unterpächter hat die Bio Schwand AG die Pächtergemeinschaft «Biohof Schwand» gewählt. Nach Absprache mit den derzeitigen Bewirtschaftern kann sie den Hof frühzeitig übernehmen. Die bisherigen Pächter helfen mit, dass der Hof ein Jahr früher auf Bio umgestellt werden kann. Die Tiere und Maschinen sollen auf dem Betrieb bleiben. Es wird keine Versteigerung stattfinden.
Frühzeitige Übernahme
«Biohof Schwand» hat mit den bisherigen Pächtern (PG Schwand) die Eckpunkte der Betriebsübernahme fixiert. Die PG Schwand, die aus drei Familien besteht, ist bereit, den Betrieb frühzeitig an «Biohof Schwand» zu übergeben. Der laufende Pachtvertrag hätte bis zum 30. April 2009 gedauert. Die PG Schwand tritt vier Monate früher, per 1. Januar 2009, zugunsten von «Biohof Schwand» zurück.
Frühere Umstellung auf Bio
Dieses Entgegenkommen hat für die neuen Bewirtschafter den Vorteil, dass die geplante Umstellung auf Biolandbau sofort ab Übernahme möglich sein wird und kein konventionelles «Nulljahr» eingeschaltet werden muss, wie es in solchen Fällen immer wieder vorkommt. Die PG Schwand ist sogar bereit, die Umstellung einzuleiten und die Aussaaten und Pflegemassnahmen im Herbst 2008 nach den Richtlinien von Bio Suisse durchzuführen. Keine Versteigerung
Eine weiterer positiver Punkt: Die Maschinen und die Tiere der jetzigen Bewirtschafter müssen nicht versteigert werden, da «Biohof Schwand» bereit ist, das gesamte Inventar bei Betriebsantritt zu übernehmen. Die Finanzierung dafür ist gesichert.
Einvernehmlich und gleitend
Die Pächtergemeinschaft «Biohof Schwand» ist derzeit noch in Konstitution. Bekannt sind die beiden Mitglieder Martin Bigler und Alexandra Maier, die ihren Hof im Oberholz, Rubigen, bereits biologisch-dynamisch bewirtschaften. Möglich ist eine gleitende Übernahme des Schwand-Betriebs unter personellem Einbezug von Teilen der bisherigen Pächterschaft.
Die Bio Schwand AG ist froh, mit diesem Konzept zwischen «Biohof Schwand» und der heutigen Pächtergemeinschaft eine einvernehmliche Lösung zur Übernahme des landwirtschaftlichen Pachtbetriebs Schwand gefunden zu haben, die für hohe Kontinuität steht. Eine Voraussetzung ist, dass die Verträge mit dem Kanton zustande kommen. Dem blickt Bio Schwand zuversichtlich entgegen.
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