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Das Projekt Bio Schwand
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Wer’s dramatisch mag, hat es im „Bund“ vom 19.9.07 geliefert bekommen: „Feuer im Dach von Bio Schwand“. Die „Berner Zeitung“ titelt zurückhaltender: „Bio Schwand ist uneins“. Ein externes Jury-Mitglied hingegen zu den Tageszeitungsartikeln ganz lapidar: „entspricht doch nicht den Tatsachen“. Wer’s ruhig mag, komme an die Schwand, geniesse Garten und Gelände und spreche mit Projektteam-Mitgliedern: er oder sie wird weder Feuer noch Zoff entdecken.

Was ist vorgefallen? Es sei hier zunächst im Vergleich dargestellt:

Ein Mann wünscht sich eine Partnerin und bittet eine Vermittlungsinstitution um Hilfe. Diese sucht und findet und führt die Vorschläge mit Beschreibung und wärmster Empfehlung der erstplatzierten in einer Liste auf. Der Mann prüft und urteilt selber – mit Verstand und Herz - und kommt zu einer anderen Wahl für’s Leben. 

Wie geht die Geschichte weiter?

Fangen wir nochmals an: Die Bio Schwand AG bittet drei Personen in eine Jury, in der sie mit zwei Mitgliedern selber vertreten ist. Die Jury soll bei der Suche nach einer neuen Pächtergemeinschaft behilflich sein. Sie macht  einen Vorschlag. Der Verwaltungsrat der Bio Schwand AG, der schliesslich den Pachtvertrag mit den neuen Bauern zu unterzeichnen hat, prüft und urteilt nochmals selber – mit Verstand und Herz – und kommt zu einer anderen Wahl für die zukünftige enge Zusammenarbeit im grossen Bio Schwand-Projekt.

Darf der Mann seine Lebenspartnerin selber wählen oder muss er die Empfehlung als Befehl ansehen? Darf die Bio Schwand AG, die mit der gewählten Pächtergemeinschaft zusammenzuleben und zusammenzuarbeiten haben und vertraglich verbunden sein wird, ein eigenes Urteil bilden und selber entscheiden? Ja!! Die Bio Schwand AG muss sogar, weil alles andere unverantwortlich wäre. Die Jury-Mitglieder stehen in Zukunft nicht in der Verantwortung.

Geschichte für die Saure-Gurken-Zeit

Ein Jury-Mitglied sieht das jedoch anders und gelangt schliesslich an die Presse, welche Material für’s Sommerloch bestens brauchen kann.

Nachsatz 13.8.07

Zu guter Letzt nimmt die Geschichte dann doch noch eine harmonische Wende. Noch während der Saure-Gurken-Zeit rauffen sich die Streitenden zusammen, sitzen mehrmals gemeinsam ans kleine runde Tischchen im Bio Schwand Büro und klären die Differenzen, die durch den Filter der Tagespresse als unüberwindbar erschienen.

Für alle ist damit ist die Grundlage für eine konstruktive Weiterarbeit an der Bio Schwand gelegt.