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Die Resolution des Vereins Bio Schwand an die Berner Regierung hatte eine positive Wirkung: Die Verhandlungen zur Übernahme des Landwirtschafts-betriebs Schwand konnten weitergeführt werden. Eine Delegation des Regierungsrats beurteilte die Übernahmebedingungen neu. Bio Schwand erwartet das Resultat mit Spannung.
Im Oktober kamen die Verhandlungen zur Übernahme des Landwirtschaftsbetriebs Schwand zwischen der Bio Schwand AG und dem Amt für Grundstücke und Gebäude AGG des Kantons Bern ins Stocken. Die Preisvorstellungen des Kantons bewegten sich in einer Höhe, die für Bio Schwand mittel- und langfristig nicht tragbar gewesen wären. Dennoch konnte nicht weiter verhandelt werden, da Bio Schwand ein Ultimatum gestellt worden war, um der Übernahme zu den vorgeschlagenen Bedingungen zuzustimmen.
Dank der Resolution des Vereins Bio Schwand, die er an der Mitgliederversammlung an die Berner Regierung richtete, kam wieder Bewegung in das Geschäft.
Die Resolution wurde von Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft mit unterzeichnet:
- Dr. med. H.U. Albonico, Arzt
- Antonio Bauen, Gemeinderat Münsingen
- Andreas Blaser, Heimberg, Grossrat
- Regina Fuhrer, Präsidentin Bio Suisse
- Kathy Hänni, Grossrätin, Kirchlindach
- Marianne Hassenstein, Steffisburg
- Viktor Kambli, Geschäftsführer Biomilk AG, Münsingen
- Thomas Koch, Grossratspräsident 2005/06
- Dr. med. Danielle Lemann, Grossrätin
- Dr. Urs Niggli, Direktor FiBL, Frick
- Hans Siegenthaler, a. Grossrat, Oberwangen
- Andreas Schneider, Präsident Bärner Bio Bure
- Dr. Peter Speck, VR-Präsident Haco AG, Gümligen
- Hans Weiss, dipl. Kulturingenieur ETH/SIA
Die Resolution und deren Bekräftigung durch die Unterzeichnenden bewogen die Regierung dazu, das Ultimatum aufzuheben. Der Regierungsrat erteilte einer Delegation den Auftrag, Mitte Dezember die Argumente der Bio Schwand AG zu prüfen, mit den Forderungen des Kantons zu vergleichen und die Lage neu zu beurteilen. Das Resultat dieser Arbeit erwartet die Bio Schwand AG mit Spannung.
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