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Der Vogelschutz will an der Schwand Nistplätze für Schleiereulen, Schwalben und Turmfalken einrichten. Die Schweizer Armee für ihre Fahrzeuge. Beides dürfte schon jetzt weitgehend zonenkonform sein...
Bio Schwand erhält fast täglich Anfragen für die Nutzung irgendwelcher Räume an der Schwand. Nicht erstaunlich, denn hier kann man in schönster Umgebung arbeiten, Sitzungen abhalten und feiern und wird erst noch bioverpflegt.
Immer öfter sind Zusagen allerdings schwierig. Nach wie vor ist ja noch einiges in der Schwebe. Und wenn dann einmal gelandet ist, was noch schwebt, gelten restriktivere Kriterien für Veranstaltungen in den landwirtschaftlichen Gebäuden als zuvor. Dürfen wir also die Wanderfreunde, die hier starten und wieder eintreffen und den tüchtigen LäuferInnen Imbiss und Getränk anbieten, nicht mehr willkommen heissen? Mindestens für das Jahr 2009 sollte eine Übergangsregelung gelten.
Nun haben wir aber zum Glück auch Nutzungsinteressenten, denen kein Kriterium der Zonenkonformität viel anhaben kann. Da wäre einmal die Schleiereule, die sich bei Biglers im Oberholz sehr wohl fühlt. Wohin aber mit dem Nachwuchs? Der Vogelschutz hält nach neuem Wohnraum Ausschau, und wir gehen zusammen auf einen Rundgang. Und siehe da: es gibt Plätze, die ideal sind. Beste Anflugmöglichkeiten (übrigens auch für die Flugzeuge zum Belpmoos), Schutz vor dem Marder kann gewährleistet werden. Auch für den Turmfalken, der erst kürzlich vor dem Bio Schwand-Büro eine Amsel geschlagen hat, soll es eine neue Wohnung geben, für die Schwalben gar eine ganze Wohnüberbauung.
Weniger zu forschen geben die Nistplätze für die Armee bzw. deren Fahrzeuge. Der Ortsquartiermeister von Münsingen möchte für verschiedene Eventualitäten gewappnet sein. An anderen Orten der Gemeinde treten Nutzungskonflikte auf. Weil Grossveranstaltungen an der Schwand sowieso seltener sein werden, ist hier das Konfliktpotential kleiner. Gelegentliche Belegung von Parkplätzen mit Armeefahrzeugen wird möglich sein. Schön, wenn Bio Schwand behilflich sein kann, eine Aufgabe der Gemeinde lösen zu helfen.
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