Home
Räume und Preise
Veranstaltungen
News
15.08.2008
11.07.2008
27.06.2008
Doku 24.04.2008
30.03.2008
29.03.2008
28.03.2008
17.02.2008
21.12.2007
13.12.2007
11.11.2007
Resolution vom 3.11.2007
16.08.2007
13.08.2007
20.07.2007
06.07.2007
28.06.2007
08.06.2007
07.05.2007
25.04.2007
15.03.2007
02.12.2006
24.11.2006
20.10.2006
18.10.2006
19.08.2006
18.08.2006
12.04.2006
13.02.2006
26.01.2006
22.12.2005
Das Projekt Bio Schwand
Kontakt
Lageplan und Standort
Die Schwand in Bildern
     
 


Vor den Sommerferien liess eine Reihe von Hiobsbotschaften die Bio Schwand-Idee erschüttern. Das Engagement von Bio Suisse, Demeter Schweiz, Bärner Bio Bure, der zukünftigen Landwirte und von neuen Kräften innerhalb der Bio Schwand AG lassen hoffen, dass es doch eine Zukunft für ein Biozentrum auf der Schwand in Münsingen geben wird. Dem Kanton fällt dabei eine bedeutendere Rolle als bis anhin zu.

Nach dem Rückzug des Kantons als Verkäufer und der CoOpera Sammelstiftung PUK als Käuferin aus den Verhandlungen zur Übernahme der Gebäude an der Schwand, waren sich die Medien und manche Politiker darin einig, dass damit die Idee eines Biozentrums auf der Schwand nicht mehr umgesetzt wird. Die Initianten der Bio Schwand AG haben sich indessen mit der neuen Situation auseinandergesetzt und ihr Konzept adaptiert. Im Verwaltungsrat engagieren sich neu Martin Riggenbach, Vorstandsmitglied Bio Suisse, Heinz Minder, Geschäftsführer der Bärner Bio Bure und Dieter Baumann-Stucki, Architekt und Immobilienökonom und Toralf Richter, Biomarketingspezialist.

Erste Schritte in Richtung Biozentrum sind gemacht worden. Der Landwirtschaftsbetrieb wird nach dem Willen des Kantons in Zukunft als Biobetrieb geführt und wird damit zu einem wichtigen Baustein des Biozentrums. Die überkantonale Bioschule und die biodynamische Fachausbildung, die junge Biolandwirte und Biolandwirtinnen ausbilden, konnten dank gemeinsamer Anstrengung von Bio Suisse, Demeter Schweiz, Bärner Bio Bure, Inforama, der zukünftigen Bewirtschafter des Landwirtschaftsbetriebs und der Bio Schwand AG am 11. August 2008 ihren Schulbetrieb auf der Schwand starten.

Zu diesen zwei wesentlichen Elementen des zukünftigen Biozentrums sollen sich nun weitere kleingewerbliche Produktions- und Verarbeitungsbetriebe wie Bäckerei, Metzgerei, Milchverarbeitung uva. gesellen. Kurse, Tagungen und insbesondere die Weiterbildungsangebote im Bereich Bio der kantonalen Landwirtschaftsschule Inforama sollen den Ausbildungsbereich ergänzen. Ein Verkaufsladen und ein Restaurant werden es ermöglichen, die vor Ort erzeugten Bioprodukte zu konsumieren.

Da der aktuelle Vertrag der Bio Schwand AG mit dem Kanton Ende Oktober ausläuft, ist die Bio Schwand AG Anfang August mit einer konkreten Mietanfrage für die Räumlichkeiten, die für diesen Neustart notwendig sind, an den Kanton gelangt. Ob diesem Mietbegehren des zukünftigen Biozentrums entsprochen wird, soll Ende August entschieden werden. Vom Entscheid des Kantons hängt nun vieles ab. Fällt er positiv aus, kann Bio Schwand in Bezug auf weitere Aktivitäten neu starten. Wird dem Begehren nicht entsprochen, steht zu befürchten, dass dieses Schuljahr für die Bioschule das letzte auf der Schwand sein wird und vom Biozentrum nicht mehr als der Landwirtschaftsbetrieb bleibt. Dann könnte auch der auf ein Biozentrum ausgelegte neue Zonenplan kurz vor seiner Genehmigung in der Schublade verschwinden.

Sicher wird der Kanton einen verantwortungsvollen Entscheid fällen, letztlich ist er nicht nur Vermieter der Räume, sondern im Zusammenhang der Bioschule selber auch Teil des Biozentrums.